Testplanung Riverside

Transformation eines Industrieareals

Die Swiss Prime Site öffnet das Industrieareal «Riverside» in Zuchwil, direkt neben dem Bahnhof Solothurn, für gemischte Nutzungen und transformiert es von einem rein industriell genutzten Areal zu einem Quartier mit Arbeitsplätzen, Wohnen, Versorgungs- und Freizeitangeboten.

Das Team um die Architektin Naomi Hajnos schlägt vor, das Areal mit dem lokalen und regionalen Potenzial zu entwickeln. So sollen die bestehenden grossen Industriehallen weiterhin für grössere Unternehmen bestehen bleiben. Die kleinen Industriegebäude sollen über Zwischennutzungen Leben auf das Areal bringen. Potenzial besteht bei Freizeit-Sportnutzungen, die zur Identität und zum Selbstverständnis der Zuchwiler passen. Das Team versteht das Areal nicht als starres Gefäss, sondern als Plattform für Entwicklungen. Das Vorgehen soll den künftigen Nutzenden den Spielraum öffnen, sich auf dem Areal einzurichten.

Als Leitidee soll die Öffnung des Areals den Zuchwilern die Flussufer näherbringen und den Weg in die Altstadt Solothurn verkürzen. Identitätsstiftende Merkmale sind Sport, Industrie und Freizeit, sowie Raum für Seminare.

Das Areal soll mit drei unterschiedlichen Wohnqualitäten prägnant entwickelt werden und so ein Profil gewinnen, das zum Standort passt, sich aber auch von den Quartierprofilen Zuchwils unterscheidet. Es soll nicht mehr vom selben geben. Das neue Wohnungsangebot soll eine Ergänzung zum bestehenden Angebot sein und auch urbaner geprägte Personen ansprechen. Die grosse Industriehalle in der Mitte des Areals hält das neue Quartier mit den alten Quartieren und dem Gemeindezentrum zusammen.

Die Jury entscheidet sich letztlich für ein anderes Konzept, welches den Agglomerationscharakter Zuchwils aufgreift und bis zur Stadtgrenze Solothurns weiterführt.