Beteiligung in der Stadtentwicklung

focus, Newsletter des Städteverbands, Juni 2020

Mit einer breit interpretierten Beteiligung können Städte ihre Kernanliegen klarer priorisieren und Schlüsselakteure für die Umsetzung aktivieren. Voraussetzung ist eine Exekutive, welche die Verhandlungsmasse vorgibt, und eine Verwaltung, die beteiligte Akteure in einen Kontext setzt.

Heute ist es selbstverständlich, dass Städte komplexe Stadtentwicklungsprojekte mit öffentlicher Beteiligung durchführen. Zu den Auslösern für den Gesinnungswandel gehören aufwändige Projekte, die an der Urne – häufig an unheiligen Allianzen – gescheitert sind. Es ist aber auch das Interesse, stadtspezifische Prioritäten setzen zu können, Schlüsselakteure frühzeitig einzubinden und zu aktivieren oder bessere Programme für Studienaufträge zu schreiben. Drei Beispiele zeigen, dass Beteiligung weit darüber hinaus gehen kann, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu öffentlichen Veranstaltungen einzuladen.

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