Studie «Wohnbedürfnisse und Wohnmobilität älterer Menschen»

Studie zu den Folgen der Demographie für die Raumentwicklung

Die Städte und Gemeinden im Kanton Zürich stehen unter unterschiedlich starkem Zuwanderungsdruck. Gleich ist ihnen, dass die Zahl der über 65-jährigen Bevölkerung überall zunimmt.

Angesichts der weiterhin steigenden Lebenserwartung und gleichzeitig der besseren Gesundheit stellt sich die Frage, wie die Gemeinden und Städte im ländlichen Raum, in den Agglomerationen und in der Stadt mit dem Wohnen im Alter umgehen und welche Impulse die öffentliche Hand beim Wohnungsbau, der Quartierentwicklung und den Versorgungsangeboten setzen muss, damit sie den Bedürfnissen der älteren Menschen gerecht werden.

Das Büro Zimraum hat eine quantitative Studie zu den Wohnbedürfnissen und zur Wohnmobilität von älteren Menschen verfasst. Grundlage ist die telefonische Befragung von 700 Personen über 50 Jahren, denn der Blick soll sowohl auf die heutige Vorkriegsgeneration als auch auf die Babyboomer-Generation, welche die Rentnergruppe der nächsten fünfzehn Jahre prägt, gerichtet werden. Die Studie zeigt als Grundlagenarbeit differenzierte Ergebnisse zu erfüllten Wohnbedürfnissen, Wohnmobilität im Alter, zum Umgang mit Eigentum, der Stellung älterer Personen auf dem Wohnungsmarkt, den Bedürfnissen aus der Perspektive unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen, raumtypologische Unterschiede und letztlich Handlungsansätze für die öffentliche Hand und die Immobilienwirtschaft auf.