Wohnraumstrategie Senioren und andere Neustarter

Modellvorhaben 2020-2024

Die Regionen Albula und Prättigau/Davos starten im Februar das Projekt «Wohnraumstrategie für Senioren und andere Neustarter». Das von Bund und Kanton unterstützte Modellvorhaben hat zum Ziel, die Regionen als Wohnstandort zu stärken. Mit einer kooperativen und partizipativen Gestaltung von Wohn- und Lebensräumen sollen Zuzüge der Generation 55plus gefördert, die Verweildauer der Generation 65plus verlängert und Umzüge der Generation 80plus ermöglicht werden.

Mit den «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2020-2024» unterstützt der Bund innovative Projekte, die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern und die Solidarität innerhalb und zwischen den Regionen stärken. Das von den Regionen Albula und Prättigau/Davos gemeinsam eingereichte Modellvorhaben ist eines von 32 Projekten, das aus 103 Projekteingaben ausgewählt wurde.

Der Themenschwerpunkt «Demografischer Wandel: Wohn- und Lebensraum für morgen gestalten» knüpft an die Standortentwicklungsstrategien der beiden Regionen an. Das vom Bundesamt für Wohnungswesen sowie zwei externen Partnern begleitete Projekt konkretisiert, wie Wohn- und Lebensbedingungen für eine älter werdende Gesellschaft gesichert werden können. Es unterstützt insbesondere die Bereitstellung von bedürfnisgerechtem Wohnraum, die Alltagsbewältigung und die soziale Teilhabe.

Im Zentrum der «Wohnraumstrategie für Senioren und andere Neustarter» stehen die Umnutzung von Gebäuden für Mehrgenerationenwohnen, die Bereitstellung von Angeboten für generationendurmischte Wohnumfelder und Initiativen, mit denen Zweitwohnungsbesitzer eingebunden werden können. Mit einer kooperativen und partizipativen Planung sollen die Regionen als Wohnstandort gestärkt werden: Zuzüge der Generation 55plus sollen gefördert, die Verweildauer der Generation 65plus verlängert und Umzüge der Generation 80plus ermöglicht werden.