Raumentwicklungskonzept Baden

Grundlage für BNO-Revision

Die Stadt Baden arbeitet an der Strategie für die räumliche Entwicklung der nächsten fünfzehn Jahre. Innovativ am Vorgehen ist, dass nutzer- und bedürfnisorientierte Grundlagen eng in die Arbeit der Fachplaner eingebunden werden. Damit wird nicht nur eine inhaltlich tragfähigere Perspektive geschaffen, sondern auch ein umsichtiger Prozess der kooperativen Stadtentwicklung vorangetrieben.

In der Phase 2 des Raumentwicklungskonzepts arbeiten Experten aus den Fachbereichen Städtebau, Landschaft, Verkehr und Soziologie eng an einem Gesamtbild der räumlichen Entwicklung. Nach einer ersten fachlichen Auseinandersetzung wurden offene Fragen sowie Hypothesen zur Stadt- und Arealentwicklung in eine Reihe von Erhebungen eingebunden: in eine breit angelegte Bevölkerungsbefragung, eine Befragung von Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 19 Jahren, eine Detailhandelsbefragung im Zentrum, eine Eigentümerbefragung in der Vorstadt sowie einen Workshop mit Interessensvertretern aus Kultur, Quartier und Sozialarbeit. Die Erkenntnisse daraus sind Wesentliche Bestandteile der Raumentwicklungstrategie. Diese formuliert unter anderem vier Interventionstiefen, mit denen bestimmte Stadtteile und Areale weiterentwickelt werden sollen. Das Konzept ist nicht nur Grundlage für die anstehende Revision der Bau- und Nutzungsordnung, sondern auch eine Gesamtsicht auf die künftige Entwicklung, auf deren Basis künftige Planungsprozesse, Projektentwicklungen, Bewilligungen oder auch Kooperationen in den Bereichen öffentlicher Raum, Quartiere, Wohnraum-, Arbeitsplatz- und Zentrumsentwicklung, Kultur und Versorgung abgestützt werden kann.

Auswertungsberichte
Kurzzusammenfassung: PDF
Input Bevölkerungsbefragung: PDF
Input Detailhandelsbefragung: PDF
Input Schülerbefragung: PDF
Input Eigentümerbefragung Vorstadt: PDF
Input Workshop Kultur, Soziokultur: PDF
Input Arbeitsgruppe Impulse60+: PDF