Wohnpolitik: Mehr Stadtbewohner für Olten

Eine Wohnpolitik für den Stadtrat

Der Stadtrat von Olten übergibt der Stadtentwicklung den Auftrag, eine Wohnpolitik zu formulieren. Ziel ist ein Bevölkerungswachstum von 3000 neuen Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern bis ins Jahr 2021.

Begleitung der Stadt Olten bei der Erarbeitung einer Wohnpolitik. Verfassen eines Konzeptplans und strategischer Entwicklungsgrundsätze auf Basis empirischer Grundlagen. Diskussion und Priorisierung von Handlungsmöglichkeiten in Kooperation mit Fachpersonen und Wohnbauträgern.

Der Stadtrat von Olten setzt sich das ambitiöse Ziel, bis 2021 ein Bevölkerungswachstum um rund 3000 Einwohner zu erzielen. Dieses Ziel will er mit einer aktiven Wohnpolitik vorantreiben. Die Wohnpolitik steht auf verschiedenen Säulen. Erstens will der Stadtrat den Wohnungsbau fördern. Dabei setzt er auf die Bebauung grösserer Areale und Erneuerungen in den Quartieren. Dank städtischem Verdichten und einer Siedlungsentwicklung nach innen soll zeitgemässer Wohnraum entstehen. Zweitens will er Angebote verbessern, die zentral für das Wohnen in der Stadt sind.

Die fünf Stossrichtungen lauten:

  • Der Stadtrat investiert in Wohnqualitäten.
  • Er kooperiert mit der Immobilienwitschaft.
  • Er beeinflusst die städtische Dichte und soziale Vielfalt differenziert.
  • Er schafft ein Wohnforum für den Dialog mit der Bevölkerung.
  • Er weist die Verwaltung an, sich intern zu vernetzen und kontrolliert die Umsetzung der Wohnpolitik.

Die Wohnpolitik setzt dabei auf eine gesamtstädtische Dynamik:

  • Der Bahnhof wird als Tor zur Stadt aufgewertet und verbindet die Quartiere links und rechts der Aare.
  • Gut erschlossene Lagen im Bestand werden qualitativ und quartiergerecht verdichtet. Es besteht Spielraum für höheres Bauen.
    Die Zuwanderung neuer städtischer Bewohnerinnen und Bewohner findet in Neubaugebiete mit Profil statt.
  • Der Generationenwechsel in den Wohnquartieren wird über Wohnungen für Kleinhaushalte an zentrumsnahen Lagen und durch Umzüge älterer Personen
    in ein bedürfnisgerechtes Umfeld unterstützt. So wird Wohnraum für Familien frei.
  • Die Lagen am Gleis und am Wasser entwickeln sich zu einer Stadtkante. Auch hier sind hohe Bauten möglich. Die zukünftigen Wohngebiete werden gut an die benachbarten Quartiere angebunden.
  • Der Übergang der Siedlung in den Naherholungsraum wird mit einer kompakten Bauweise gepflegt. Wo Land bebaut wird, müssen Sichtfenster in die Stadt erhalten bleiben.

Das Büro Zimraum hat den Stadtrat und die Stadtentwicklung bei der Erarbeitung der Wohnpolitik unterstützt.