Der schlafende Riese im Mietwohnungsbau

Hauseigentümerverband Zürich, 2013

Studie zum Potenzial der Privateigentümer zur Wohnungsversorgung.

«Die Bevölkerung der Stadt Zürich wächst seit der Jahrtausendwende, jedoch deutlich weniger
stark als in den Vororten. Die Konsequenzen dieser Zersiedlung sind vielfältig und nicht
immer positiv, vor allem wenn der steigende Verlust an Naherholungsgebieten, die durch
Pendler überlasteten Verkehrsinfrastrukturen sowie der tägliche verkehrsbedingte Energieverbrauch der Pendlerströme betrachtet werden. In der öffentlichen Diskussion sind es die
Genossenschaften, welche die Wohnungsnot in der Stadt lindern und deshalb grosse Unterstützung
von der Stadt Zürich für Wohnbauförderung erhalten. Doch sind sie tatsächlich die
treibende Kraft für die Wohnungsversorgung in der Stadt Zürich? Ist es gerechtfertigt, regelmässig
staatliche Mittel, sprich Steuergelder, zu sprechen, damit genügend Wohnraum in
der Stadt Zürich geschaffen wird, oder gibt es auch andere Möglichkeiten, Mietwohnungen
zu tragbaren Preisen in der Stadt Zürich zu generieren?

Diese Studie geht der Frage nach, welches die grossen Eigentümergruppen von Mietwohnungen
in der Stadt Zürich sind und unter welchen Voraussetzungen sie mehr Wohnungen
zu wirtschaftlich akzeptablen Preisen produzieren würden.»

Ausgangslage und Fragestellung der Studie, Peter Ilg / Joëlle Zimmerli