Nachhaltigkeitskonzept Areal Erlenmatt Ost

Stiftung Habitat, 2013

Die Stiftung Habitat hat Nova Energie und Zimraum beauftragt, ein Nachhaltigkeitskonzept für die Arealentwicklung zu verfassen. Erlenmatt Ost soll zu einem Vorbild für eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf gemischten Nutzungen, einem prozessorientierten Vorgehen und einer guten Mischung von Wohnungsangeboten. Der Jahresbericht 2014 zeigt die Erfahrungen aus dem ersten Anwendungsjahr des Nachhaltigkeitskonzepts.

Mit dem Konzept wird sichergestellt, dass die etappenweise Bebauung von Erlenmatt Ost (2013‐2023, insgesamt 13 Gebäude) den Anforderungen der Nachhaltigkeit genügt. Das Nachhaltigkeitskonzept ist arealübergreifend und gilt für die Stiftung als Bauherrin sowie für die Baurechtnehmenden auf dem Areal. Die «Nachhaltigkeit» wird in Form von Kriterien konkret für das Areal benannt. Diese Kriterien kommen in unterschiedlichen Projektphasen vom Wettbewerb über das Vorprojekt bis zur Baueingabe, Bauabnahme sowie im Betrieb zum Tragen. In vielen Fällen ist es der Bauherrschaft überlassen, wie sie die Kriterien umsetzen. Die Kriterien sind bewusst möglichst offen als Ziele formuliert. Damit sollen innovative Lösungen angeregt werden. Einige Kriterien sind freiwillig, andere sind Pflichten.

Das Nachhaltigkeitskonzept wird im Rahmen eines Pilot- und Demonstrationsprojekts vom Kanton Basel-Stadt begleitet. Mit einer Umsetzungs-Evaluation wird untersucht, wie die unterschiedlichen Baurechtnehmenden das Konzept umsetzen, wo Anpassungen in den Projekten zugunsten einer höheren Qualität erwirkt worden sind und welche Kriterien aufgrund von Erfahrungen angepasst werden mussten. Im Januar liegt der erste interne Zwischenbericht vor. Mit den Erkenntnissen kann die Stiftung für die weiteren Projektphasen lernen. Nach Bezug der ersten Gebäude soll eine umfassende Wirkungs-Analyse gemacht werden. Diese soll überprüfen, wie das Nachhaltigkeitskonzept tatsächlich zur Realisierung der übergeordneten Ziele einer sozialen und quartierorientierten Arealentwicklung beigetragen hat.

Nachdem erste Erfahrungen mit der Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzepts vorliegen, gilt seit dem 1. Januar 2015 das präzisierte Nachhaltigkeitskonzept in der neuen Version 3.0.