Akzeptanz städtischer Dichte 2011

Zimraum, 2011

Forschungsstudie in Kooperation mit der ABZ

«Das Wohnungsangebot in der Stadt Zürich wird der Nachfrage schon seit längerem nicht mehr gerecht, der Wohnungsmarkt ist sklerotisch. Wer nicht muss, zieht nicht um. Wer kann, rettet sich ins Eigentum oder in eine Genossenschaftswohnung. Wer auf dem offenen Wohnungsmarkt sucht, zahlt auch im innerstädtischen Vergleich einen überdurchschnittlich hohen Mietpreis. Dies liegt einerseits am Angebot. Der offene Wohnungsmarkt wird von neu erstellten und frisch sanierten Wohnungen dominiert, die aufgrund ihrer höheren Ausbaustandards und grosszügigeren Wohnflächen oft deutlich mehr als «vergleichbare» Mietobjekte in der Nachbarschaft kosten. Anderseits ist das Angebot so knapp, dass sich Suchende auch bei weit weniger attraktiven Wohnungstypen auf fast jeden Preis einlassen. Oder dass sie, wenn schon, in Wohnungen ziehen, die ihnen eigentlich zu luxuriös oder zu gross sind.»

Einleitung zur Studie, Joëlle Zimmerli