Umnutzungen zu Alterswohnraum als Entwicklungsstrategie

Age Dossier, 2017

In den Gemeinden sucht man Strategien zur Entwicklung der Dorfzentren. Die Umnutzung alter Liegenschaften zu Wohnraum fürs Älterwerden ist eine Alternative zu Abriss und Neubau – unter bestimmten Voraussetzungen.

[..] Andererseits muss das Betriebs- und Finanzierungskonzept Flexibilität zulassen. So können Wohnungen, die sich nicht vollständig hindernisfrei ausbauen lassen, an jüngere Zielgruppen vermietet werden. Das bedingt, dass Hindernisfreiheit nicht für jede Wohnung umgesetzt werden muss. Zudem ermöglichen Mischrechnungen mit Neubauten, die zusammen mit dem Umbau eines historischen Gebäudes entstehen, Quersubventionierungen innerhalb des Projekts.

Gefragt sind auch hier kommunale und kantonale Behörden, die sich als «Ermöglicher» sehen und zusammen mit den Eigentümern nach finanziell tragbaren Lösungen suchen, ganz im Sinne der Wohnzielgruppen. Dass dies kein Ding der Unmöglichkeit ist, zeigen die vielen unterstützten Projekte der Age-Stiftung.[..]