Kongress «Verdichtung - zwischen Qualität und Rendite»

Am Kongress «Verdichtung – zwischen Qualität und Rendite» wird über Verdichtung, Siedlungsqualität und die Frage der Kostentragung debattiert. Referentinnen und Referenten aus Politik, Raumplanung und Immobilienwirtschaft bringen ihr breites Fachwissen ein.

Seminar 3: Nutzungs- und Bevölkerungsmix – Notwendigkeit und Machbarkeit

Klassische Planungsprozesse widmen sich bei Arealentwicklungen meist nur städtebaulichem Fragen. Ob Leben in einem neuen Quartier entsteht, hängt jedoch davon ab, wer auf dem Areal investiert, für welche Zielgruppen Räume geschaffen und wie Nutzungsmischungen realisiert werden. Entscheidend für das «Leben» sind die Nachfrage nach Freizeit-, Quartier- und Gastro- Angeboten sowie die Platzierung entsprechender Gewerberäume. Wichtig ist auch das Vorhandene. Bestehende Gebäude und Mieterinnen und Mieter können – ebenso wie Zwischennutzer – Teil der Entwicklung werden und Identität schaffen.

Arealentwicklung: Was Standort- und Nutzungsorientierung bringt
Joëlle Zimmerli, Zimraum Raum und Gesellschaft, Zürich

Werk 1 in Winterthur: Wie Nutzungsvielfalt und Eigentümermix gelingen
Ulf Hoppenstedt, Implenia AG, Modernisation & Development, Winterthur

Als Fachleute wirken in der Diskussion mit:
Nicolas Servageon, Acompany Sàrl, Romanel-sur-Lausanne VD
Dieter Bullinger, debecon GmbH, Lutzenberg AR
Beat Läubli, Gastronomieberatung GmbH, Zürich
Melanie Butterling, Bundesamt für Raumentwicklung

Moderation:
Heidi Haag, Leiterin Beratungszentrum DIALOG SIEDLUNG und Christa Perregaux DuPasquier, Vizedirektorin VLP-ASPAN