Caritas Armutsforum 2014

Bezahlbar wohnen – drei Visionen

Auch das 8. Armutsforum von Caritas Zürich wird sich mit dem Thema Wohnen befassen. Denn bezahlbarer Wohnraum ist gefragter denn je.

Wer im Kanton Zürich wenig Geld hat, hat es schwer, angemessenen Wohnraum zu finden. Oft ist die Miete zu hoch, die Wohnung zu klein oder in einem schlechten Zustand. Wie kann dieses Wohnproblem gelöst werden?

Der Sozialstaat kennt zwei Strategien: Die Subjekthilfe ermöglicht Sozialhilfeempfangenden, ihre Miete zu bezahlen, die Objektunterstützung fördert preisgünstigen Wohnraum. Welche Strategie mehr Gewicht verdient, beschäftigt Politik, Medien und Wirtschaft immer wieder – Kritiker der Subjekthilfe wollen keine privaten Vermieter subventionieren, Kritiker der Objekthilfe fordern strengere Belegungskriterien.

Um der Diskussion neuen Schwung zu verleihen, hat Caritas drei Fachpersonen gebeten, jeweils eine Wohnvision zu entwickeln. Die drei Antworten werden am 8. Armutsforum diskutiert.

  • Begrüssung, Max Elmiger, Direktor Caritas Zürich
  • Einführung, Cordula Bieri, Caritas Zürich
  • Zahlbarer Wohnraum: genügend, verfügbar und zugänglich; Joëlle Zimmerli, Soziologin und Planerin FSU, Zimraum Raum + Gesellschaft
  • Fehlanreize im Wohnungsmarkt reduzieren; Dr. Patrik Schellenbauer, Avenir Suisse
  • Gelebte Werte in einer starken Nachbarschaft; Thomas Gröbly, Theologe und Ethiker MAE,
    Dozent FHNW und Inhaber Ethik-Labor Baden
  • Podium mit den Referent/innen; Moderation: Christina Caprez, Redaktorin SRF
  • Schlusswort von Max Elmiger, Direktor Caritas Zürich.
  • Apéro