Verdichtung um welchen Preis?

Ethische Überlegungen zur Planung des Zürcher Hochschulquartiers

In Zürich steht mit der Neugestaltung des Hochschulquartiers ein städtebaulich aussergewöhnliches Projekt zur Debatte.

Zwar hat die Öffentlichkeit schon viel darüber diskutiert und Details kontrovers beurteilt. Aber aus ethischer Sicht sind bisher einige Themen wenig beleuchtet worden: Sind alle betroffenen Akteure angemessen berücksichtigt worden? Ist es zu verantworten, dass die Stimmbevölkerung über einen derart massiven städtebaulichen Eingriff nicht abstimmen kann? Wie sind die Interessen der Allgemeinheit gegenüber jenen der beteiligten Institutionen gewichtet worden? Was wiegt stärker: die Argumente des Denkmalschutzes oder jene Stimmen, die für eine städtebaulich tragbare Verdichtungslösung plädieren?

Leitung: Hans-Peter von Däniken, Direktor Paulus Akademie

Referent/-in und Podiumsteilnehmende:
Philip Loskant, Architekt
Heinz Pantli, Kunsthistorikerund Denkmalschützer
Juri Viehoff, Philosoph und Ethiker
Martin Waser, Präsident des Spitalrats des Universitätsspitals Zürich
Joëlle Zimmerli, Soziologin